Womit? (Das liebe Geld)

Neben den ganzen Entscheidungen um das Haus muss man sich natürlich auch darum kümmern, genug Geld für das Vorhaben zu beschaffen. Wer das Ganze auf legale Weise macht und nicht mit einem Topf voll Gold auf die Welt gekommen ist, landet irgendwann bei den Kreditinstituten. Die Werbeversprechungen sind groß, dahinter wird es kompliziert.

Da wir davon ausgingen, dass die Zinsen letztendlich doch von dem Kreditinstitut vordefiniert sind und es letztendlich nur darum geht, das Beste ausfindig zu machen, haben wir lediglich drei Angebote eingeholt. Eines von unserer Hausbank (keine echte Hausbank, sondern auch eine Onlinebank, die Baukreditvergleiche macht), eines von Interhyp und eines von einem „unabhängigen“ Finanzberater. Das „unabhängig“ wohlweislich in Anführungszeichen, da so ein Finanzberater auch leben möchte und sein Geld in Form einer Provision vom Kreditinstitut bekommt.

Letztendlich kam bei allen die gleiche Bank mit den gleichen Konditionen heraus. Der eine oder andere spielte noch etwas mit Laufzeiten und Sondertilgungsrechten, um sein Angebot besser als die anderen aussehen zu lassen. Da wir beide aber nicht Finanzmathematik studiert haben, kam es zur Entscheidung für den Finanzberater. Einerseits Bauchgefühl, andererseits hat er sich aber auch die meiste Zeit genommen, unsere persönlichen Bedürfnisse zu beleuchten und auch schon Klartext geredet, wie die Finanzierung und Auszahlung ablaufen werden und was bei der Aufschlüsselung der Hauskosten über Eigenanteil und was über welchen Kredit laufen sollte.

Der menschliche Faktor ist gerade bei harten Zahlen nicht zu unterschätzen.

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